A Masque of Cupid and Death, 1996

Die Domenikaner stellen sich vor...

Wie kommen wir zu dem komischen Namen ...

Es stimmt: Der Name "Die Domenikaner" erweckt nicht gleich die Assoziation mit historischem Tanz. Man ist vielmehr geneigt, an den Mönchsorden der Dominikaner zu denken. In diesem Zusammenhang erscheint es besonders witzig, daß unsere Aufführungsstätte im Stadttheaters in Konstanz direkt gegenüber dem örtlichen Dominikanerkloster liegt.

Aber Spaß beiseite: Wir haben uns für diesen Namen aus zwei Gründen entschlossen. Zunächst handelt es sich bei dem Namen Domenikaner um eine Abwandlung des Namens des berühmten Tanzmeisters Domenico. Von ihm ist eine ganze Reihe von Tänzen aus dem 15. Jahrhundert überliefert.

Der zweite Grund besteht ebenfalls in einem Wortspiel: Unser wichtigster Probentermin ist der Sonntagmorgen. Und Sonntag heißt auf Italienisch eben Domenico. Da drängt sich der Namen doch einfach auf, oder?

Zugegeben: Die Assoziation mit den tanzenden Mönchen hat uns auch zu Lachstürmen inspiriert, insbesondere deswegen, weil man an ernste Männer in Kutten denkt, die auf einmal beginnen, das Tanzbein zu schwingen. Dagegen besteht unsere Tanztruppe - wie wohl fast alle Tanzgruppen - zum überwiegenden Teil aus Damen.

Was sind wir für Leute ...

Die Domenikaner bestehen ausschließlich aus Endzwanzigern, weswegen man wohl sagen kann, daß wir eine sehr junge Gruppe sind. Sie ist in bezug auf Nationalitäten als auch in bezug auf Berufe sehr gemischt. Wir haben eine Italienerin, eine Französin und sogar eine Koreanerin dabei. Der Rest sind Deutsche. Was die Berufe angeht, so decken wir das Spektrum von Studenten diverser Studienrichtungen über Schauspieler und Musiker bis zu Rechtanwaltsgehilfin und Computerspezialisten ab. Uns allen gemein ist die Passion für alte Tänze - aber das wird anderer Tänzer nicht überraschen.

Unser Repertoire

Wir decken mittlerweile einen weiten Bereich des historischen Tanzes ab. Deswegen ist der Titel dieser Homepage mit "Renaissance Dance" unvollständig angegeben. Für die Aufführung bei der 875-Jahr-Feier haben wir uns den Tänzen des 15. Jahrhunderts gewidmet. Vorher bereits gab es Kurse zum "klassischen" Renaissancetanz à la Caroso, daneben aber auch eine Einführung in den Barocktanz, so daß man sagen kann, daß wir die Tänze vom 15. Jahrhundert bis zum Barock abdecken. Um nur einige Tänze zu nennen: 15. Jahrhundert: Cupido, Mercanzia, Lauro, Pizzocchara, Annello u.a. Renaissance: Battaglia, Nido d`Amore, La Volta, dazu die Galliarde und einige von Tina choreographierte Tänze, sowie die Playford-Longways wie A hole in the wall, Indian Queen, etc. Barock: Bourrée d`Achille, Gigue à deux, The siege of Limerick -- Hier sind wir noch nicht so weit fortgeschritten. Fragen und Kommentare an den . Letzte Änderungen: 1.Oktober 97

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